the nighttime is the righttime

Gemäß diesem Motto treibt es mich zur Zeit immer wieder hinaus in die Nacht. Ab, raus, weg. Unter freiem Himmel Orte entdecken an denen es sich lohnt mit Kamera und Stativ aus dem Dunkel der Nacht ein Zwielicht oder gar eine gleißende Erscheinung zu zaubern.
Kaum ein Tag an dem ich nicht neue Ideen für Experimente mit meiner kleinen Panasonic Lumix DMC-FX10 hab. Immer neue Möglichkeiten und Orte finde ich und genieße dabei die Einsamkeit der kalten Herbstnächte. Mit Musik auf den Ohren gegen die Kälte des Windes und im Herzen.

Ich mag in diesen Momenten nicht zu den glücklichsten Menschen gehören, aber Stress und seelische Lasten schlagen bei mir gern (im positiven Sinn) auf die Kreativität und so mache ich das Beste aus meiner derzeitigen Gemütslage. Ich hoffe es gefällt mehr als nur mir. Wenn nicht, auch egal, ich genieße es diese Aufnahmen zu machen und neue Möglichkeiten zu erforschen.
Gleichzeitig tut es der Seele gut allein zu sein und draußen. Nicht eingeengt in den Wänden der Behausung die auch gleich den Gedanken ein Gefängnis sind: sie drehen sich immer in den selben Bahnen. Also ausbrechen, die Einsamkeit erleben. Draußen wo ich wirklich allein bin da kann ich mich mit mir auseinandersetzen und fühle mich dem Gewachsen. Zu Hause, in den alten 4 Wänden da ist die Einsamkeit viel schrecklicher und heimtückischer. Sie ist zwar weniger real da durchaus Kontakt mit Leuten besteht, aber zugleich auch viel präsenter und drückender.
So verbünden sich gedanklicher und kreativer Ausbruch und treiben mich hinaus. Eine art Reisebericht läßt sich hier einsehen: noinfo.de/nacht


























